Alternative Medizin
- Akupunktur
- Blutegeltherapie
- Ernährungstherapie und Kräutertherapie nach TCM in Vorbereitung
Akupunktur
Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die erste bekannte schriftliche Erwähnung der Akupunktur stammt aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus.
Nach Meinung der TCM wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi (Lebensenergie) beeinflusst. Es wird die Existenz von 361 Akupunkturpunkten angenommen, die auf den Meridianen angeordnet sind. Meridiane sind Kanäle, in denen das Qi fließt. Es gibt zwölf Hauptmeridiane, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind. Sie sind jeweils einem Organsystem zugeordnet. Zudem gibt es acht Extrameridiane und eine Reihe von Extrapunkten.
Gesundheit ist nach den Vorstellungen der TCM u. a. verbunden mit einem freien und ausreichenden Fluss des Qi. Wenn beispielsweise zu wenig Qi fließt, kann schädliches Qi in den Kanal eindringen und das zugehörige Organ schädigen. Ziel der Therapie ist es, diese Zustände zu korrigieren und das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Die Akupunktur basiert ebenso wie die anderen Teilgebiete der TCM auf der Fünf-Elemente-Lehre (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser). Abgeleitet aus der Beobachtung der Natur, dient sie zur Beschreibung der Wechselwirkungen zwischen Mensch/Tier und Umwelt, ebenso wie zwischen den einzelnen Organen innerhalb des Organismus. Die fünf Elemente stellen Wandlungsphasen von Prozessen dar. Es handelt sich nicht um Elemente im Sinne von Bestandteilen, sondern um Aspekte eines dynamischen zyklischen Ablaufes.
Die Akupunktur ist häufig nur aus der orthopädischen Schmerzbehandlung bekannt. Sie kann aber auch bei einer Vielzahl nicht-orthopädischen Erkrankungen sinnvoll sein.
Insbesondere in Kombination mit der chinesischen Kräuter- und/oder Ernährungstherapie bietet sie eine echte Alternative zur klassischen Schulmedizin.In China werden Patienten
im Rahmen der TCM zu 30 % mit Akupunktur und zu 70 % mit Kräutern behandelt. Die chinesische Kräutermedizin und die Akupunktur haben sich mit einer mehr als 2000 Jahre alten Tradition als effektive Behandlungsmethoden bewährt.
Blutegeltherapie
Seit Jahrhunderten finden Blutegel in der Medizin zur Behandlung verschiedener Erkrankungen Verwendung. Sie sondern über den Speichel etwa 20 verschiedene Substanzen ab, darunter blutgerinnungs- und entzündungshemmende Stoffe. Egel können bei folgenden Beschwerden eingesetzt werden: Blutgerinnsel, Blutergüsse, Venenentzündungen, Arthrose, Zerrungen, Verstauchungen und Rückenschmerzen.